Bringt ihren Motorradreise ins Rollen



header

Mehr über Whisky aus Schottland


Geschichte

Whisky, dessen Name aus dem schottisch/keltisch/gälischen Usquebaugh (uskweb) entstanden ist - dies bedeutet "Lebenswasser" - wurde ursprünglich wegen seiner heilkräftigen Eigenschaften gerühmt und wird schon seit ungefähr 500 Jahren getrunken. Whisky wurde ein Teil des Lebens der Schotten und regte während der langen, kalten Winter die Lebensgeister an.

Über den Ursprung gibt es zwei Theorien. Die eine Theorie geht davon aus, dass die Kelten, die ursprüngliche Bevölkerung, bei der Verarbeitung des Getreides die Zubereitung selbst entdeckten.

Die andere Theorie spricht davon, dass Mönche die Kenntnisse der Zubereitung in den hohen Norden mitnahmen und dass Kloster bei der Verarbeitung von Getreide einen Teil davon für die Herstellung von Whisky verwendeten. Auf jeden Fall gab es Whisky gegen Ende des Mittelalter überall in Schottland und hatten die Kloster den Brennprozess damals schon perfektioniert.


whiskyprobe schottland mit motour motorradreisen

Was geschieht in der Brennerei?

In groben Zügen verläuft die Herstellung von Whisky folgendermaßen:
Der Rohstoff für Whisky ist Gerste. Die Gerste wird geweicht und beginnt zu keimen, dies ist das so genannte Mälzen, die Gerste wird in Malz oder englisch "malt" umgewandelt, daher kommt die Bezeichnung Malt Whisky.
Das Mälzen verläuft in zwei Phasen. Die zweite Phase findet auf dem "maltfloor", dem Malzboden oder der Tenne statt, wo die Stärke in Malzzucker und weitere Zuckerarten umgewandelt wird. Die Zucker werden, wie auch bei Wein und Bier, für die weitere Umwandlung in Alkohol benötigt.

Um den Keimvorgang zu stoppen wird das Malz getrocknet. Abhängig von der Region, in der sich die Brennerei befindet, werden unterschiedliche Brennstoffe verwendet, z. B. Holz und Kohle oder, vor allem an der schottischen Westküste, Torf. Der Torf verleiht dem Whisky der Westküste und dem Isle Whisky seinen speziellen rauchigen Geschmack.

Das getrocknete Malz wird gemahlen und zusammen mit Wasser in große Maischbottiche gefüllt. Dort entsteht ein süßer, dicker, halb flüssiger Brei. Der flüssige Bestandteil tropft durch den perforierten Boden und wird in Gärtanks aufgefangen.

In den Gärtanks wird Backhefe hinzugefügt, wodurch die Zucker in Alkohol umgewandelt werden. Es entsteht die Maische, die einen dem Bier ähnelnden Alkoholgehalt besitzt.

Die Maische wird in mehreren Brennvorgängen destilliert. Dabei wird der Alkohol erst vom Wasser getrennt und nach den Brennvorgängen wieder mit Wasser versetzt, um den richtigen Alkoholgehalt zu erreichen. Danach wird der Whisky zur Reifung in Eichenholzfässern gelagert.

Je länger dieser Reifungsprozess dauert, desto weicher und teurer ist der Whisky.

Im "Untergrund"

In der Mitte des 16. Jahrhunderts löste der König von England die Kloster auf und richteten sich die (früheren) Mönche auf die private Herstellung von Whisky. Durch diese Schwarzbrennerei wurde der Whisky in Schottland nur noch beliebter.

Am Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der populäre Whisky unter der englischen Regierung hoch besteuert, denn die Regierung wollte von dessen Beliebtheit profitieren. Die offizielle Herstellung sank stark, aber die Schwarzbrennerei glich dies aus.

Mehr als 150 Jahre lang war die Schwarzbrennerei von Whisky eine spannende und nach Meinung mancher eine kriminelle Tätigkeit.

Der Whisky wurde meist nachts und in abgelegenen Moor- und Hochmoorgebieten gebrannt und über geheime Schmuggelwege in die bewohnten Gebiete transportiert. Konfrontationen, manchmal gewaltsam, zwischen Schmugglern und englischen oder schottischen Beamten konnten nicht ausbleiben.

Aus diesem Grund befinden sich auch heute noch die bekanntesten Whiskybrennereien nicht in der Nähe von oder in großen Städten, sondern in den einsamen Highlands.


Sonnenuntergang nach einer angenehmen Whisky Tour

jede Reise:


* auf eigenen Motorrad

* kann an jedem gewünschten Tag angetreten werden

* Sie reisen individuell, mit Ihrem Partner oder mit Ihren Freunden

* einschließlich Fähre(n)

* Übernachtungen in professionellen Bed-and-Breakfast /Hotels

* parken auf Privatgelände

* Gaststätten wie Pubs, Inns oder Restaurant in wenigen Fußminuten

* sorgfältig verfasste GPS-Tagesrouten

* Roadbook mit: Tipps, praktischen Informationen, Sehenswürdigkeiten und einer Routen beschreibung von Tag zu Tag

* Michelin Straßenkarten

* ein Reiseführer nicht notwendig